Kletterturm
„Grias eich Leidln, i bins da Koarli!“

Yo Dili Yo! – Der Kletterturm is do

Ich bin viel unterwegs und einige von euch haben mich bestimmt schon besucht, daher ist es an der Zeit mich und meine Arbeit näher vorzustellen!
Mein Name ist Koarli und ich bin ein Kletterturm. Ich bin stolze 6,5 m groß und wiege zusammen mit meinem Anhänger ungefähr so viel wie ein ausgewachsenes Nilpferd.
Ich habe vier Seiten mit verschiedenen Routen, auf denen es sich super klettern lässt.

Ich bin für Nature awakes im ganzen Land unterwegs und schaffte es vergangenes Jahr sogar bis über unsere Landesgrenzen hinaus! Wow!
Dank meines Anhängers kann man mich ganz leicht überall hin transportieren, wo Kinder Kletterspaß erleben möchten.

Jede neue Kletterturmsaison beginnt mit dem selben Ritual. Sobald der Frühling Einzug hält, werde ich von meinem Chef aus dem Winterschlaf geweckt. Danach folgt eine ordentliche Rundumpflege und Reinigung, damit ich für meine späteren Auftritte perfekt vorbereitet bin. Zu guter Letzt werden meine Kletterrouten kontrolliert und überarbeitet.

Den Saisonauftakt meiner Einsätze dieses Jahr bildete ein ganz besonderer Veranstaltungsort.

Wir waren zu Gast im Zoo Hellbrunn und Teil des Kinderprogramms am „Tag des Pinguins“. Dort hab ich unser Patenäffchen „Gordon“ kennen gelernt. Ein wirklich lustiger Geselle, so ein Kaiserschnurrbarttamarin.
Zwischen Löwen, Zebras und Nashörnern standen wir nun und zauberten den jungen Zoobesuchern ein Lächeln ins Gesicht.
Kurz darauf waren wir beim „Tag des Sports“ in der Stadt Salzburg zu Gast. Ich durfte den Klettersport repräsentieren und sehr viele kleine Gäste haben dieses Angebot genutzt. Wir hatten an diesem Tag wirklich alle Hände voll zu tun. (Streng genommen nur mein Chef und sein Team – ich muss ja eigentlich nur herum stehen und gut aussehen)

Ihr wollt jetzt bestimmt wissen, wie so ein Arbeitstag eines Kletterturms abläuft, oder?

Lasst es mich euch erzählen!

Meist kommt der Chef ganz früh, also quasi mitten in der Nacht, in mein Häuschen und schnallt mich inklusive meinem Bett an ein Fahrzeug. Bei der Fahrt zu meinem Einsatzort schlafe ich eigentlich die meiste Zeit noch. Hey, auch ein Kletterturm braucht seinen Schönheitsschlaf! Am Zielort angekommen, werde ich ruppig aus dem Schlaf gerissen, indem mein Bett an einer Seite hoch gehoben wird. Stellt euch das mal vor! Ritsch ratsch pump und zack steh' ich auch schon auf meinen noch müden Beinen. Manchmal da ist der Boden ein bisschen schief, dann bekomme ich ein eigenes Podest. Das gefällt mir immer besonders gut.

Und dann geht’s ans Warten... Wann kommen die Kinder? Wieviele es wohl werden? Haben wir alles vorbereitet? Freuen sich die Kinder über meinen Besuch?
Der Einsatz selbst dauert meist 6 bis 8 Stunden, in denen die Kinder auf mir klettern dürfen. Wer ganz nach oben kommt, darf die Zielglocke läuten, die sich auf jede meiner Seiten befindet.

Sobald der Feierabend naht, geht es meist recht schnell. Das Klettermaterial wird entfernt, mein Bett wird heran gefahren und ich darf mich wohlverdient hinlegen und die Fahrt nach Hause genießen. Mit einem Schulterklopfer entlässt mich der Chef dann in mein wohliges Heim und der Arbeitstag geht zu Ende.

Vergangenen Sommer wurde mir nie langweilig, denn ich wurde sehr oft gebucht. Ich durfte im Juni zum Kinderfreunde Sommerfest in Parsch, ich hab den Skiclub Koppl bei seiner Feier unterstützt, ich war beim Sommerfest des BRG Seekirchen und wooooow sogar im Red Bull Stadion war ich zu Gast! Da gab es eine Benefiz-Grillerei für die „Rollschnecken“. Eine wirklich tolle und wichtige Sache ist das! Es handelt sich dabei um einen Förderverein der Schule für beeinträchtigte Kinder für außerschulische Anlässe.

Anfang Juli war ich gleich wieder zu Gast in einer Schule. Ich besuchte die Volksschule Anif bei ihrem Tag des Sports. Ein weiteres Highlight im Juli war das ASVÖ Familiensportfest und gleich am darauffolgenden Tag mein erster Besuch in Deutschland beim Sommerfest des Sportpark Freilassing. Da es uns bei unseren Nachbarn sehr gut gefallen hat, waren wir im Juli gleich noch einmal dort.
Meist kümmert sich der Chef höchst persönlich um meine Betreuung vor Ort, aber es kommt vor, dass andere geschulte Leute mit mir arbeiten. Größtenteils handelte es sich dabei um Einsätze, die etwas weiter weg waren z.B. bei der Naturfreundejugend in Schwarzach, der Bergrettung Altenmarkt oder auch beim Spielfest der Kinderfreunde in Kuchl.
Den Herbstauftakt verbrachte ich im Auftrag des EC Red Bull Salzburg. Diese luden zu einem Heimspiel in die eisarena im Volksgarten ein und wir durften das Rahmenprogramm unterstützen. Hui, das war vielleicht aufregend, dort ist mir der ein oder andere Puk um die Ohren geflogen.

Heiß her ging es auch bei unseren Einsätzen für die Feuerwehr. Beim Oktoberfest der freiwilligen Feuerwehr Bruderhof teilten wir uns das Kinderprogramm mit brennenden Autos, einem Feuersimulator und vielen weiteren Vorführungen.

Alle 3 Jahre veranstaltet die Berufsfeuerwehr Salzburg einen „Tag der offenen Tür“. Wir hatten die Ehre auch dort zu Gast sein zu dürfen. Leider war uns das Wetter nicht so wohl gesinnt. Ja, auch solche Tage gibt es. Die jungen Besucher waren trotzdem sehr interessiert und als Trost, weil man bei Regen leider nicht klettern kann, hatte mein Chef für jeden kleinen Gast eine süße Überraschung.
Wir haben bereits viele Fixpunkte im Jahr, die wir immer wieder gerne besuchen. Dazu gehört zum Beispiel das Familienfest der Baptistengemeinde Salzburg. Es gibt jedoch auch sehr spontane Aufträge. Einer davon war der Family Day der Firma Kiefel in Freilassing.

Der Termin war noch frei, also nix wie los – klar, machen wir das gerne.
Nun ist der Herbst ins Land gezogen und die Kletterturmsaison neigt sich dem Ende zu. Ich blicke zurück auf viele spannende Einsätze, tolle Gäste, liebe Kinder und spannende Begegnungen! Aber ich freue mich zugegeben auch schon auf den wohlverdienten Winterschlaf!

Ich danke allen Partnern, Auftraggebern und Besuchern für die unvergesslichen Momente und hoffe wir sehen uns nächstes Jahr wieder!

Mit besten Grüßen,
euer Koarli

PS: Wenn ihr bei einem eurer Besuche Fotos von mir gemacht habt, so würde es mich wahnsinnig freuen, wenn ihr mich auf euren Bildern auf Instagram oder Facebook verlinkt mit @nature_awakes und die Hashtags #naturverliebt #natureawakes und/oder #theoutdoorsolution verwendet.
Unter den meisten Likes verlost mein Chef tolle Souvenirs, wie z.B. unsere neuen Caps und Shirts! Weitere Infos dazu gibt’s auf unserem Instagram Account.